Es bleibt frostig kalt in Boizenburg

Der Winter hält Boizenburg weiter fest im Griff: Auch in den kommenden Nächten wird es frostig kalt. Die ersten Gewässer sind im laufe der Woche zugefroren.

 

Doch Menschen trägt die dünne Eisschicht noch nicht, Feuerwehr und Polizei warnen daher vor dem Betreten der Eisflächen.

 

Wer sich auf eine dieser Eisflächen begibt, bringt sich in Lebensgefahr. Die Stärke des Eises wird durch viele Faktoren, wie zum Beispiel die Fließgeschwindigkeit des Wassers, einfließende Gewässer die Schifffahrt oder auch schon durch Schnee beeinflusst. Bitte warnen Sie auch Ihre Kinder vor diesen Gefahren.

 

Erst am Donnerstag, den 08.02.2018 ereignete sich solch ein Zwischenfall in Buchholz (Kreis Harburg). Der Ball eines Kindes rollte auf die vereiste Eisfläche des Stadtparkteiches. Der Sechsjährige trat auf das Eis, die dünne Eisfläche gab nach und der Junge brach in das Eis ein. Sekunden später verschwand er komplett unter der Wasseroberfläche. Ein 53-jähriger Mann, der zufällig den Park durchquerte, reagierte Blitzschnell und rettete den Jungen. Glück im unglück.

 


Lassen Sie nichts anbrennen!

Flackernde Kerzen verbreiten in der dunklen Adventszeit besinnliche Stimmung in der Wohnung. Wenn jedoch aus dem romantischen Kerzenschein ein richtiges Feuer wird, ist es schnell aus mit der Besinnlichkeit.

 

Wir appelieren daher ganz besonders an die Umsicht der Boizenburger Bürger, Feuergefahren zu minimieren. Unachtsamkeit z.B. bei dem Umgang mit dem Adventskranz ist in dieser Zeit eine der häufigsten Ursachen für Wohnungsbrände.

 

In diesem Zuge möchten wir auch nochmals darauf hinweisen, dass Rauchmelder in keinem Kinder-  und Schlafzimmer fehlen sollten. Damit es gar nicht erst zu schlimmen Unfällen kommt, helfen einfache Tipps, Brände zu verhindern:

 

  1. Kerzen und Weihnachtsbäume gehören immer in eine standfeste, nicht brennbare Halterung
  2. Kerzen und Weihnachtsbäume sollten nicht in der Nähe von brennbaren Gegenständen stehen
  3. Fluchtwege sind immer freizuhalten
  4. auf leicht entflammbaren Christbaumschmuck verzichten
  5. Kerzen niemals unbeaufsichtigt brennen lassen
  6. heruntergebrannte Kerzen rechtzeitig löschen
  7. getrocknetes Tannengrün rechtzeitig aus dem Verkehr ziehen
  8. prüfen Sie bei elektrischer Beleuchtung sie Sicherungen, Anschlüsse und Leitungen

 

Im Namen der Wehrführung und allen Kameradinnen und Kameraden wünschen wir Ihnen eine besinnliche Vorweihnachtszeit.


Katastrophenschutz trainiert mit neuen Gerätschaften

Am Mittwoch, den 30.08.17 setzten sich die Kameraden der Feuerwehren Boizenburg & Bahlen mit den neuen Geräten des Katastrophenschutzes auseinander. Unter der Leitung von Marko Knezevic wurde die neue chemische Messtechnik umfangreich erklärt und getestet.

Der PID Gasdetektor (PID = Photoionisationsdetektor) ist für die Messung flüchtiger organischer Verbindungen und setzt als tragbares Handmessgerät völlig neue Maßstäbe. Dank patentierter Mini-PID Technologie deckt das Gerät einen Messbereich von 1 bis 20.000 ppm (parts per million) ab und liefert damit die derzeit größtmögliche Messbandbreite auf dem Markt. Wird eines der 450 möglichen Gase gemessen gibt das Gerät wahlweise ein akustisches und/oder visuelles Alarmsignal.

Ein IMS (Ionen-Mobilitäts-Spektrometer) ist ein Gerät zur chemischen Analyse und zeichnet sich durch niedrige Nachweisgrenzen, kurze Ansprechzeiten und die Detektierbarkeit unterschiedlicher chemischer Substanzklassen bei Umgebungsdruck aus.

 

Anschließend machten sich alle Kameraden mit der neuen Warmwasseranlage und dem Trinkwassersatz vertraut.



Sonderausbildung Atemschutznotfälle

Am Samstag den 03.06.2017 fand in der Feuerwehr Boizenburg eine praktische Ausbildungseinheit zum Thema "Atemschutznotfall" statt.

 

Kaum eine Tätigkeit bei den Feuerwehren verlangt mehr Vorbereitung als der Einsatz unter Atemschutz. Trotz aller Vorkehrungen sind Unfälle von Atemschutzgeräteträgern nicht auszuschließen. Um auf die unterschiedlichen Notfallszenarien angemessen reagieren zu können, hat Gruppenführer Carsten Ruge das theoretische und praktische Atemschutznotfalltraining vorbereitet und vermittelt.

Einsatzstellen sind oft unübersichtlich, schwer zugänglich oder nur über lange Anmarschwege erreichbar. In diesem Umfeld gelangt der Zwei-Mann Sicherheitstrupp, der bei jedem Einsatz unter Atemschutz bereitsgestellt wird, schnell an seine Leistungsgrenze.

 

Neben der persönlichen Schutzausrüstung, einem Spineboard zum schonenden Transport des verunglückten Geräteträgers und einer D-Schlauchleitung führt der Sicherungstrupp ein Atemschutz-Notfall-Set mit sich. Darin enthalten ist ein 6,8 Liter Druckluftbehälter, Bandschlingen, Notfall-Schneide-Werkzeug, eine RespiHood (Rettungshaube mit konstanter Luftzufuhr) und Türkeile.

 

Ausbildungsinhalt war der Umgang mit den Gerätschaften und das trainieren der notwendigen Handgriffe, die besonders unter Stress und ohne Sicht sitzen müssen. Eine gute Fitness ist hier im besonderen Maße erforderlich, so wurden kurzerhand Kniebeuge in die Ausbildung integriert.

 

Zu Beginn der praktischen Ausbildung ging es darum nicht in Panik zu verfallen, wenn plötzlich keine Luft mehr in die Atemschutzmaske strömt. Bei zügigem Schritt drehte jeder sein eigenes Atemschutzgerät zu, ging mit der Restluft in den Leitungen einige Meter weiter und öffnete anschließend wieder das Ventil. Weitere Übungen des Tages waren das Ausrüsten mit Atemschutz auf Zeit, der Umgang mit dem D-Schlauchpaket sowie das Verbinden von Mitteldruckleitungen.

 

Den Abschluss der Tagesausbildung bildete eine Übung, bei dem alles gelernte angewendet werden musste. Ausbilder Carsten Ruge zeigte sich sehr zufrieden mit seinen Schützlingen und hofft instädnig, dass es bei uns nie zu einem Atemschutznotfall kommen wird.


"Hilfe, es brennt!" - Alarmübung im Kindergarten

Gott sei Dank war es nur der Rauch einer Nebelmaschine, der am Mittwoch für viel Qualm im Eingang des Kindergartens an der Ziegenwiese sorgte. In dem simulierten Ernstfall zeigten Kinder und Erzieherinnen, dass sie sich mit dem Thema bereits gut auseinandergesetzt haben und verhielten sich tadellos.

 

Nach anfänglichem Zögern gewöhnten sich die Kinder schnell an die auf den ersten Blick unheimliche Erscheinung der Feuerwehrmänner, die nicht nur eine schwarze Maske trugen, sondern auch noch pfeifende Atemgeräusche von sich gaben. „Vorführungen dieser Art sollen dazu dienen, den Kindern die Furcht vor Einsatzkräften zu nehmen, die mit Atemschutzgeräten ausgerüstet sind, damit sie sich in einem Ernstfall nicht aus Angst vor ihnen verstecken.“, so Gruppenführer Norman Rottschalk.

 

Vom Sammelpunkt aus beobachteten sie begeistert den Übungsverlauf. Einige von Ihnen setzten sich bereits nach kurzer Zeit das Ziel, selber einmal Feuerwehrmann bzw. Feuerwehrfrau zu werden.

 

Den Abschluss bildete die Besichtigung der Löschfahrzeuge. Kindgerecht erzählt Löschmeister Stefan Baumgarte von den Aufgaben der Feuerwehr. Alle Fragen wurden beantwortet und Gerätschaften vorgeführt.

 


Häufig gestellte Fragen zur Feuerwehr

Warum fahren so viele Feuerwehrfahrzeuge zum Einsatzort?

Die Anzahl der eingesetzten Feuerwehrfahrzeuge richtet sich grundsätzlich nach der Notrufmeldung sowie der Alarm- und Ausrückeordnung (AAO).

 

Da sich der Umfang eines Einsatzes oft erst an der Einsatzstelle feststellen lässt und wir keine wertvolle Zeit für Nachalarmierungen verlieren möchten, gehen wir bei einem Einsatz vom größten Ausmaß aus. Dadurch kann es sein, dass mehr Einsatzfahrzeuge und -kräfte an der Einsatzstelle sind, als benötigt werden. Alle eventuell benötigten Fahrzeuge fahren die Einsatzstelle an, um im Bedarfsfall sofort eingesetzt werden zu können.

 

Sie haben auch eine Frage an die Einsatzkräfte oder über die Feuerwehr? Kontaktieren Sie uns gerne über unser Kontaktformular.