2020


Gut Ding will Weile haben…

… ein altes Sprichwort, welches die Tugend der Geduld hervorheben soll. Geduld und Feuerwehr? Das passt eigentlich nicht zusammen. Doch manchmal müssen auch wir Feuerwehrleute uns in Geduld üben.

 

 

 

Im Jahr 2015 begann eine Planungsgruppe mit der Planung einer neuen Drehleiter, um die alte von 1992 zu ersetzen.

 

In unzähligen Stunden saßen einige Kameraden mit Vertretern aus Politik und Verwaltung zusammen, um das neue Einsatzfahrzeug zu planen. Neben möglichen Beladungen mussten auch Aufbauhersteller und ein Fahrgestell gefunden werden.

 

Nachdem alle Anforderungen an die neue DLK aufgelistet wurden, konnte der Auftrag ausgeschrieben werden. Weitere Monate verstrichen und das Ausschreibungsverfahren war immer noch im vollen Gange.

 

Dann konnte endlich der Auftrag vergeben werden: die Firma Rosenbauer sollte unsere neue DLK 23/12 auf einen Mercedes-Benz „Atego“  produzieren.

 

Nach einigen Baubesprechungen und Beratungen konnte im Herbst 2019 die Produktion starten. Auch während der Produktion stand die Firma Rosenbauer im engen Kontakt mit der Stadt und der Planungsgruppe.

 

Dann war es endlich soweit. Am Mittwoch den 22.04.2020 fuhren zwei Kameraden ein letztes Mal nach Karlsruhe. Dort wurde das Fahrzeug mit der gesamten Beladung abgenommen. Zusätzlich bekamen die Kameraden eine Einweisung auf die neue Drehleiter. Am Sonnabend konnte das neue Einsatzfahrzeug in die neue Heimat überführt werden.

 

 

 

Als unsere neue Drehleiter dann endlich auf dem Hof  der Feuerwache „Adolf Hansen“ stand, konnte man sehen, dass sich die Geduld jetzt endlich ausgezahlt hat.

 

 

 

Bevor unser neuestes Fahrzeug nun in den Einsatzdienst gehen kann, werden allerdings noch einige Wochen vergehen, da die Maschinisten noch auf das Fahrzeug eingewiesen werden müssen.

 

 

 

Nun gilt es nochmal ein großes DANKE an das Planungsteam bestehend aus folgenden Kameraden auszusprechen:

 

 

 

                Kamerad Michael Tamm

 

                Kamerad Norman Rottschalk

 

                Kamerad Christian Rose

 

                Kamerad Carsten Ruge

 

 

 

Diese vier haben neben dem „normalen Feuerwehralltag“, Beruf und Familie viele Stunden mit der Planung der neuen Drehleiter investiert.